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IWF sagt, Tokenisierung ist ein „struktureller Wandel" im Finanzwesen, nicht nur ein Tech-Upgrade

2026/04/04 01:30
3 Min. Lesezeit
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Der Internationaler Währungsfonds warnt außerdem, dass die Verteilung und Geschwindigkeit von On-Chain-Transaktionen neue Herausforderungen und Risiken mit sich bringen, die eine internationale Koordination erfordern.

In einer am Donnerstag veröffentlichten neuen Forschungsnotiz des Personals argumentiert der Internationaler Währungsfonds (IWF), dass die Tokenisierung einen „strukturellen Wandel in der Finanzarchitektur" darstellt, nicht nur einen schrittweisen Effizienzgewinn.

Der von Tobias Adrian – dem Finanzberater des IWF und Direktor der Abteilung für Währungs- und Kapitalmärkte – verfasste Bericht konzentriert sich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) innerhalb des regulierten Finanzsystems, nämlich Banken, Finanzinfrastruktur und Asset Manager, und argumentiert, dass dort „die folgenreichste Transformation stattfindet".

Abrechnungsgeschwindigkeit ist ein zweischneidiges Schwert

Die Kernthese des IWF ist, dass Tokenisierung nicht nur bestehende Finanzen schneller macht, sondern eine Verschiebung darstellt, wie Vertrauen, Abrechnung und Risikomanagement funktionieren. In TradFi ist Vertrauen in regulierte Vermittler und zeitverzögerte Prozesse eingebettet (Tagesendabrechnung, Stapelabstimmung). Diese Reibungen, so die Notiz, erfüllen tatsächlich einen Zweck: Sie geben Regulierungsbehörden und Institutionen Zeit einzugreifen, bevor eine Krise eskaliert.

Tokenisierung, die die Notiz allgemein als „die Darstellung von Finanzanlagen und -verbindlichkeiten auf programmierbaren digitalen Ledgern" definiert, beseitigt diese Reibungen und bringt das, was allgemein als Hauptvorteile der Blockchain bezeichnet wird: nahezu sofortige Abrechnung, 24/7-Liquidität usw. Der Bericht stellt jedoch fest, dass diese Reduzierung von Barrieren neue Herausforderungen und Risiken mit sich bringt.

„Liquiditätsanforderungen materialisieren sich augenblicklich", warnt die Notiz, und schaffen Bedingungen, unter denen ein Smart-Contract-Fehler oder ein Oracle-Ausfall eine Kettenreaktion auslösen könnte, bevor jemand reagieren kann. Der IWF argumentiert:

Wer kontrolliert das Geld?

Ein Hauptfokus des Berichts liegt auf der Frage der Abrechnungsanlagen. Der IWF identifiziert drei konkurrierende Modelle: tokenisierte Geschäftsbankeinlagen, regulierte Stablecoins und das, was der Bericht als digitale Zentralbankwährungen im Großhandel (wCBDCs) bezeichnet, wobei jedes unterschiedliche Risikoprofile aufweist.

Grenzüberschreitende Lücken und das Fragmentierungsrisiko

Der Bericht hebt hervor, dass ein Hauptanliegen hinsichtlich der Tokenisierung von reale Vermögenswerte (RWA) auf regulierten Finanzmärkten jurisdiktionell ist: tokenisierte Transaktionen werden grenzüberschreitend mit Maschinengeschwindigkeit ausgeführt, während Abwicklungs- und Krisenmanagement-Rahmenwerke immer noch auf national ansässige Institutionen ausgerichtet sind.

In seiner Forschungsnotiz fordert der IWF internationale Koordination und rechtliche Rahmenbedingungen, die den Code selbst regeln können, nicht nur die Institutionen, die ihn einsetzen.

„Die wichtigsten Kontrollhebel können in Governance-Schlüsseln, Konsensmechanismen oder Smart-Contract-Logik liegen, die grenzüberschreitend operieren", liest die Notiz – eine Struktur, bei der kein einzelner Regulierer eine klare Kontrolle hat.

Der Bericht erscheint, während der Wert tokenisierter reale Vermögenswerte (RWA) weiter steigt, teilweise angetrieben durch tokenisierte Fonds von TradFi-Giganten wie BlackRock, Franklin Templeton und Janus Henderson.

Im Jahr 2025 verdreifachte sich der Wert tokenisierter reale Vermögenswerte (RWA) im Laufe des Jahres, als eine Welle von Finanzinstituten begann, US-Staatsanleihen, Privatkredite und andere reale Vermögenswerte (RWA) zu tokenisieren.

Branchenprognosen rechnen damit, dass der Sektor bis Ende 2026 100 Milliarden US-Dollar erreichen könnte, wobei erwartet wird, dass mehr als die Hälfte der 20 größten Asset Manager der Welt bis Jahresende RWA-Token eingeführt haben werden.

In der Zwischenzeit haben Stablecoins bereits begonnen, als Mainstream-Finanzinfrastruktur zu funktionieren, wobei der GENIUS Act Mitte 2025 für regulatorische Klarheit in den USA sorgte.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Workflows verfasst. Alle unsere Geschichten werden von einem Menschen kuratiert, bearbeitet und auf Fakten überprüft.

Quelle: https://thedefiant.io/news/tradfi-and-fintech/imf-tokenization-report

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