Solana testet quantenresistente Signaturen mit Project Eleven, sieht sich jedoch mit Bedenken über einen 90-prozentigen Geschwindigkeitsrückgang konfrontiert.
Solana hat mit dem Testen quantenresistenter Signaturen begonnen, um sich auf zukünftige Risiken durch Quantencomputing vorzubereiten. Die Tests wurden mit Project Eleven durchgeführt. Allerdings verzeichneten erste Tests einen erheblichen Rückgang der Netzwerkgeschwindigkeit. Dies hat zu Problemen bei Leistung und Skalierbarkeit geführt.

Die Solana Foundation und Solana Labs führten die Tests durch. Die Tests zielen auf quantenresistente Kryptografie ab, um die langfristige Sicherheit zu erhöhen. Dies soll die Nutzer vor Bedrohungen durch Quantencomputersysteme in der Zukunft schützen.
Es wurde jedoch festgestellt, dass ein erheblicher Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit besteht. Die neuen quantenresistenten Signaturen sind deutlich größer als die vorhandenen. Tatsächlich sind sie 20 bis 40 Mal größer als die aktuellen Ed25519-Signaturen.
Infolgedessen wurde die Netzwerkgeschwindigkeit in Testsimulationen um etwa 90 Prozent reduziert. Daten- und Rechenanforderungen stiegen, wodurch Transaktionen deutlich langsamer wurden. Dies stellt eine Herausforderung für Solana dar, das für seine Geschwindigkeit bekannt ist.
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Das andere Problem hängt mit dem Design von Solana zusammen. Die öffentlichen Schlüssel sind im Netzwerk sichtbar. Dies setzt Wallets zukünftigen Quantenrisiken aus. Deshalb wird die Verbesserung des Schutzes noch bedeutsamer.
Darüber hinaus wird die Bandbreite durch die große Datenmenge verbraucht, die ins Netzwerk geladen wird. Dies kann die Kommunikation zwischen Knoten verlangsamen. Es könnte auch die Kosten für Validatoren erhöhen, die Transaktionen abschließen.
Trotz dieser Probleme experimentieren Entwickler mit mehreren Lösungen zur Leistungssteigerung. Winternitz Vaults ist eine der Lösungen. Dieser Ansatz sichert die Wallets mit quantenresistenten Mechanismen, ohne das gesamte Netzwerk auf einmal zu ändern.
Die andere Methode ist hybrides Signieren. Diese Technik kombiniert sowohl traditionelle als auch quantenresistente Signaturen. Sie trägt zur Verbesserung der Sicherheit bei, bewahrt aber die Kompatibilität. Allerdings verbraucht sie weiterhin mehr Daten und Netzwerklast.
Native Verifizierer werden ebenfalls von Entwicklern entwickelt. Dies sind spezielle Tools innerhalb des Netzwerksystems. Sie sind so konfiguriert, dass sie umfangreiche kryptografische Informationen effizienter verarbeiten. Dies könnte helfen, den Leistungseffekt in Zukunft zu mildern.
Laut Alex Pruden sind frühe Tests äußerst wichtig. Seiner Meinung nach können solche größeren Upgrades etwa 4 Jahre dauern. Folglich kann ein früher Start nützlich sein, um sich auf zukünftige Quantenrisiken vorzubereiten.
Skalierbarkeit ist ebenfalls ein Grund zur Sorge, was die Ergebnisse betrifft. Solana beabsichtigt, Tausende von Transaktionen in kurzer Zeit zu verarbeiten. Dennoch können niedrigere Geschwindigkeiten seine Fähigkeit beeinflussen, sich zu entwickeln und mit anderen Blockchains zu konkurrieren.
In der Zwischenzeit befinden sich diese Untersuchungen noch in den Kinderschuhen. Sie sind noch nicht im Live-Netzwerk aktiv. Es wird weitere Verbesserungen am System durch die Entwickler geben, bevor ein endgültiger Rollout erfolgt.
Insgesamt zeigen die Tests, dass quantenresistente Sicherheit erforderlich, aber schwierig ist. Besserer Schutz kann eine große Verzögerung der Leistung verursachen. Das angemessene Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit wird eine der Hauptfragen sein, während die Blockchain-Technologie expandiert.
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