Kristalina Georgieva, Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte am Donnerstag laut Reuters, dass Zentralbanken die Zinssätze erhöhen sollten, wenn Inflationserwartungen drohen, sich zu lösen und eine Inflationsspirale auszulösen.
Wichtige Erkenntnisse
"Die IWF-Weltbank-Treffen nächste Woche werden sich darauf konzentrieren, wie der Schock des nun unterbrochenen Krieges im Nahen Osten bewältigt werden kann."
"Selbst das hoffnungsvollste Szenario stuft die Wachstumsprognose aufgrund von Infrastrukturschäden, Versorgungsunterbrechungen und Vertrauensverlust herab."
"Der IWF kann die Unterstützung für Länder durch bestehende Programme ausweiten, und es werden weitere Programme folgen."
"Wir erwarten, dass die kurzfristige Nachfrage nach IWF-Unterstützung aufgrund der Auswirkungen des Krieges auf 20 bis 50 Milliarden US-Dollar steigen wird."
"Der durch den Krieg verursachte Angebotsschock wird sich weiterhin mit Stilllegungen von Ölraffinerien und Produktknappheit durch die Wirtschaft ziehen."
"45 Millionen mehr Menschen sind nun von Ernährungsunsicherheit bedroht, wodurch die Gesamtzahl der Hungernden auf über 360 Millionen steigt."
"Der Kriegsschock löst höhere kurzfristige Inflationserwartungen aus, aber längerfristige Erwartungen haben sich nicht verändert."
"Wir fordern alle Länder auf, Exportkontrollen und Preiskontrollen abzulehnen, die die globalen Bedingungen weiter verschlechtern können."
"Die Verwendung defizitfinanzierter Konjunkturprogramme würde die Belastung der Geldpolitik erhöhen."
Quelle: https://www.fxstreet.com/news/imfs-georgieva-central-banks-should-hike-rates-if-inflation-expectations-de-anchor-202604091415









