Matterhorn hat eine strategische Zusammenarbeit mit der Artificial Super Intelligence Alliance angekündigt, um die sichere und zugängliche Entwicklung dezentraler Applikationen voranzutreiben. Die Partnerschaft bringt Matterhorns KI-gesteuerte Entwicklungsplattform und die dezentrale KI-Infrastruktur der Allianz zusammen, um die Erstellung von dApps auf ASI:Chain zu unterstützen.
Die Allianz, die von SingularityNET, Fetch.ai und CUDOS gebildet wurde, konzentriert sich darauf, den Fortschritt hin zu fortgeschrittenen Künstlichen-Intelligenz-Systemen zu beschleunigen, einschließlich künstlicher allgemeiner Intelligenz und darüber hinaus. Durch die Kombination ihrer Fähigkeiten wollen die Partner ein sicheres und vollständig dezentrales Ökosystem für Blockchain-basierte Anwendungen aufbauen.
Da KI-generierte Programmierung zunehmend zum Mainstream wird, insbesondere durch auf natürlicher Sprache basierende Entwicklungsmethoden, die oft als Vibecoding bezeichnet werden, sind Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Sicherheit solcher Ergebnisse gewachsen. Während viele Plattformen behaupten, Smart-Contracts aus einfachen Eingabeaufforderungen zu generieren, fehlen ihnen oft Schutzmaßnahmen, um Schwachstellen zu verhindern.
Branchenbeobachter haben darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Softwarefehlern Mängel in Smart-Contracts zu irreversiblen finanziellen Verlusten führen können. Als Reaktion darauf betont die Partnerschaft die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmechanismen, die Vertrauen in KI-generierten Code vor der Bereitstellung gewährleisten können.
Matterhorns Plattform ist darauf ausgelegt, eine Full-Stack-Entwicklungsumgebung bereitzustellen, die es Benutzern ermöglicht, Web3-Anwendungen zu erstellen, ohne tiefgehende technische Kenntnisse von Blockchain-Systemen zu benötigen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, diese Zugänglichkeit zu erweitern und gleichzeitig Schutzmaßnahmen einzuführen, die die mit automatisierter Codegenerierung verbundenen Risiken reduzieren.
Eine Schlüsselkomponente der Initiative ist die Einführung eines Systems, das als Vibe-Audit bezeichnet wird. Dieser Ansatz kombiniert ein spezialisiertes KI-Sicherheitsmodell mit menschlicher Aufsicht, um Smart-Contracts während der Entwicklung zu bewerten. Durch die Integration der Prüfung in den Arbeitsablauf können Entwickler Schwachstellen identifizieren und beheben, bevor sie Anwendungen bereitstellen.
Die Plattform integriert auch vorverifizierte Vorlagen und Echtzeit-Nebenläufigkeitstests, um die Zuverlässigkeit zu verbessern. Diese Funktionen sind besonders relevant für MeTTa, die native Programmiersprache von ASI:Chain, die gleichzeitige Ausführung unterstützt. Während diese Fähigkeit erweiterte Funktionalität im Vergleich zu traditionellen Sprachen wie Solidity ermöglicht, erhöht sie auch die Komplexität der Entwicklung, wodurch robuste Schutzmaßnahmen unerlässlich werden.
Die Zusammenarbeit beginnt mit der Integration von ASI:Cloud, das dezentrale KI-Verarbeitungsfähigkeiten für Matterhorns Plattform bereitstellt. Dies ersetzt die Abhängigkeit von zentralisierter Infrastruktur durch Systeme, die speziell für Web3-Umgebungen entwickelt wurden.
Zukünftige Phasen der Partnerschaft werden voraussichtlich zusätzliche Tools einführen, darunter Blockchain-fokussierte KI-Modelle wie ASI:One und Z.AI. Diese Modelle werden die Codegenerierungsfähigkeiten verbessern, während kommende Funktionen die Wallet-Integration und vollständige Unterstützung für MeTTa-basierte Smart-Contracts umfassen werden.
Die Führung von Matterhorn hat angegeben, dass die breitere Vision darin besteht, dezentrale Applikationen in Tools zu verwandeln, die so weit verbreitet und zugänglich sind wie traditionelle Web- und Handy-Apps. Das Unternehmen hat betont, dass die Priorisierung von Sicherheit und Vertrauen wichtiger ist als die bloße Beschleunigung der Codegenerierung.
Vertreter von SingularityNET haben hervorgehoben, dass KI voraussichtlich eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Web3-Ökosystemen spielen wird. Sie schlugen vor, dass die Integration der Transparenz- und Eigentumsfunktionen der Blockchain mit den Benutzerfreundlichkeits- und Automatisierungsfähigkeiten der KI neu definieren könnte, wie Anwendungen erstellt und verwendet werden.
Die kombinierte Plattform wird voraussichtlich eine breite Palette von Funktionalitäten unterstützen, einschließlich dezentraler Computing, intelligenter Workflows und integrierter Zahlungssysteme. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Anwendungen zu schaffen, die anpassungsfähiger, autonomer und mit den Prinzipien des Benutzereigentums in Einklang stehen.
Matterhorns Entwicklungs-Roadmap umfasst Pläne zur Verfeinerung seiner KI-Modelle unter Verwendung realer Entwicklerdaten, um kontinuierliche Verbesserungen bei der Codegenerierung und Sicherheit zu ermöglichen. Das ultimative Ziel ist es, eine einheitliche Umgebung zu schaffen, in der Entwickler, unabhängig von ihrem Blockchain-Fachwissen, dezentrale Applikationen nahtlos erstellen, prüfen und bereitstellen können.
Die Partnerschaft hat sich ehrgeizige Adoptionsziele gesetzt und strebt an, bis 2026 etwa 20.000 Entwickler zu integrieren. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Plattform kurz nach dem Start erhebliche Nutzungsaktivitäten unterstützt, einschließlich eines hohen Volumens an KI-Modellinteraktionen und aktiven Computing-Instanzen.
Derzeit ist die Integration im ASI:Chain-Entwicklungsnetzwerk live und bietet Entwicklern frühzeitigen Zugang, um ihre Fähigkeiten zu erkunden. Während sich das Ökosystem weiterentwickelt, wird der Erfolg dieser Initiative wahrscheinlich von ihrer Fähigkeit abhängen, Zugänglichkeit, Sicherheit und Leistung in einer sich schnell entwickelnden Web3-Landschaft auszubalancieren.
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