MANILA, Philippinen – Die Rechnungsprüfungskommission (COA) hat das Büro der Vizepräsidentin (OVP) unter Sara Duterte angewiesen, vertrauliche Mittel in Höhe von 375 Millionen P für 2023 zurückzugeben, da zahlreiche Verstöße gegen die gemeinsame Rundschreiben vorliegen, die solche Ausgaben regeln.
Die am 31. März datierte, aber am Montag, den 20. April, vom Mitglied des Justizausschusses des Repräsentantenhauses Terry Ridon an die Medien veröffentlichte Ablehnungsmitteilung macht Duterte für die Auszahlung der Mittel verantwortlich, zusammen mit der besonderen Auszahlungsbeauftragten Gina Acosta, der Chefbuchhalterin Julieta Villadelrey und Dutertes Sicherheitschef Raymund Dante Lachica.
Staatliche Prüfer haben die Überweisung der Barvorschüsse von Acosta an Lachica beanstandet, entgegen der Bestimmung des gemeinsamen Rundschreibens Nr. 2015-01, das dies ausdrücklich verbietet.
Die folgenden Beträge der 375 Millionen P wurden ebenfalls aus folgenden Gründen abgelehnt:
Das OVP hat sechs Monate oder 180 Tage ab Erhalt der Anordnung Zeit, um die Entscheidung anzufechten.
Die COA-Anordnung kommt zu den 73 Millionen P an vertraulichen Ausgaben des OVP hinzu, die von staatlichen Prüfern für das Geschäftsjahr 2022 abgelehnt wurden.
Die COA hat den Einspruch des OVP bereits abgelehnt, wodurch diese Anordnung rechtskräftig und vollstreckbar wird, obwohl Duterte noch versuchen kann, beim Obersten Gerichtshof Rechtsmittel einzulegen.
„Diese jüngste Ablehnung ist kein Einzelfall. Sie zeigt ein anhaltendes Muster des Missbrauchs vertraulicher Mittel, das durch denselben grundlegenden Mangel gekennzeichnet ist: das wiederholte Versäumnis, die Ausgaben mit ausreichender rechtlicher, sachlicher und dokumentarischer Grundlage zu rechtfertigen", sagte Ridon.
Duterte steht derzeit vor einem Amtsenthebungsverfahren beim Justizausschuss des Repräsentantenhauses, teilweise aufgrund ihres angeblichen Missbrauchs öffentlicher Mittel. – Rappler.com


