Turkish Airlines erzielte im ersten Quartal 2026 einen Gewinn, angetrieben durch einen Anstieg des Passagieraufkommens trotz des Nahostkonflikts.
Die Fluggesellschaft meldete für das am 31. März endende Quartal einen Nettogewinn von 226 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettoverlust von 44 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar, wobei die Passagiereinnahmen um 20 Prozent und die Frachteinnahmen um 30 Prozent zulegten, wie die Fluggesellschaft in einer Investorenpräsentation mitteilte.
Die Zahl der beförderten Passagiere stieg zwischen Januar und März um 13 Prozent auf 21,3 Millionen, verglichen mit 18,9 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Die verfügbaren Sitzplatzkilometer — die Passagierbeförderungskapazität einer Fluggesellschaft — in den Nahen Osten sanken im Quartal um 9 Prozent, vor allem da der Iran-Krieg zur Schließung des Luftraums im gesamten GCC führte.
Die Treibstoffkosten stiegen im Dreimonatszeitraum um 15 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar und machten ein Viertel aller Kosten aus.
Stand März flog Turkish Airlines laut der Mitteilung in 132 Länder und 305 Destinationen weltweit, mit 28 Frachtflugzeugen und 500 Passagiermaschinen. Von den Flugzeugen sind 42 Prozent Flugzeuge der neuen Generation, aufgeteilt im Verhältnis 58:42 zwischen Airbus und Boeing. Die Fluggesellschaft besitzt 33 Prozent ihrer Flotte.
Die Fluggesellschaft werde Anfang Mai die Flüge nach Damaskus, Beirut und Amman wieder aufnehmen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Die Strecken waren ab dem 28. Februar infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran ausgesetzt worden.

