Der Vorschlag von World Liberty Financial, 62 Milliarden WLFI-Token freizuschalten, steht kurz vor der Annahme, da frühe Stimmen das Quorum weit überschritten haben und nahezu einstimmige Unterstützung zeigen.
Gemäß dem Plan würden Gründer, Teammitglieder und Partner 10 % ihrer Holdings verbrennen – rund 4,5 Milliarden WLFI –, um die Freischaltung der verbleibenden 40,7 Milliarden Token über einen Fünfjahreszeitplan nach einer zweijährigen Cliff-Periode zu beginnen.
Aufgrund der Cliff-Perioden würden mindestens zwei Jahre lang keine Token den Markt erreichen. Der Wandel markiert eine strukturelle Veränderung in der Bewertung von WLFI, indem offene Sperrungen durch eine vorhersehbare künftige Versorgung ersetzt werden und ein klarerer Ausstiegspfad für Positionsbesitzer geschaffen wird, die zuvor keinen hatten.
Dieser Schritt scheint nahezu einstimmige Unterstützung zu genießen, wobei 99,5 % der Stimmen dafür abgegeben wurden.
Die Abstimmung verdeutlicht auch die Struktur der WLFI-Governance.
Die Beteiligungsquoten stimmen mit früheren Vorschlägen überein, was darauf hindeutet, dass eine relativ kleine Gruppe großer Positionsbesitzer wesentliche Tokenomics-Änderungen mit begrenztem Widerstand durchsetzen kann.
Die Stimmrechte sind stark auf eine kleine Gruppe großer Positionsbesitzer konzentriert. Die größte Wallet allein macht fast 13 % der abgegebenen Stimmen aus, und die vier größten zusammen kontrollieren bisher rund 40 % der gesamten Stimmrechte – genug, um das Ergebnis allein stark zu beeinflussen.
WLFI sieht sich zudem einer Klage von Tron-Gründer Justin Sun gegenüber, der behauptet, das Projekt habe seine Token eingefroren und ihm seine Governance-Rechte entzogen – Vorwürfe, die das Unternehmen bestritten hat.
Source: https://www.coindesk.com/markets/2026/04/30/wlfi-races-toward-62-billion-token-unlock-with-near-unanimous-vote




