TLDR: Das Stablecoin-Angebot hat 300 Mrd. USD überschritten, da Banken und Zahlungsunternehmen beginnen, es direkt in Finanzsysteme zu integrieren. B2B-Transfers machen 226 Mrd. USD des realenTLDR: Das Stablecoin-Angebot hat 300 Mrd. USD überschritten, da Banken und Zahlungsunternehmen beginnen, es direkt in Finanzsysteme zu integrieren. B2B-Transfers machen 226 Mrd. USD des realen

Stablecoins überschreiten 300 Mrd. $ Angebot, da B2B-Zahlungen zum am schnellsten wachsenden realen Anwendungsfall werden

2026/05/02 06:43
3 Min. Lesezeit
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TLDR:

  • Das Stablecoin-Angebot hat die 300-Milliarden-Dollar-Marke überschritten, während Banken und Zahlungsunternehmen mit der direkten Integration in Finanzsysteme beginnen.
  • B2B-Transfers machen 226 Milliarden Dollar der tatsächlichen Nutzung aus und sind damit heute die größte und am schnellsten wachsende Stablecoin-Kategorie.
  • Die Nutzung in der Realwirtschaft liegt bei lediglich 390 Milliarden Dollar von 35 Billionen Dollar jährlichem Volumen – ein Zeichen dafür, wie früh die globale Akzeptanz noch ist.
  • Asien, angeführt von Singapur, Hongkong und Japan, überholt den Westen beim praktischen, realen Einsatz von Stablecoins.

Stablecoins bewegen sich weltweit allmählich über krypto-native Aktivitäten hinaus in die Mainstream-Finanzinfrastruktur.

Das Angebot hat bereits 300 Milliarden Dollar überschritten, während Banken und Zahlungsunternehmen die direkte Integration vorantreiben. Gleichzeitig werden die regulatorischen Rahmenbedingungen auf den wichtigsten Märkten klarer.

Das jährliche Transaktionsvolumen liegt bei rund 35 Billionen Dollar, doch die Nutzung in der Realwirtschaft beträgt nur etwa 390 Milliarden Dollar. Diese Zahl entspricht kaum mehr als 1 % der Gesamtaktivität. Die Infrastruktur wird weit vor der vollständigen Verbreitung aufgebaut.

B2B-Zahlungen entwickeln sich zum deutlichsten Anwendungsfall für Stablecoins

Stablecoins finden ihre stärkste reale Anwendung derzeit in Business-to-Business-Zahlungen. Grenzüberschreitende Transfers bleiben für viele Unternehmen langsam, teuer und reibungsintensiv.

Die Abwicklung dauert oft mehrere Tage, während Liquidität regelmäßig auf dem Transportweg gesperrt wird. Kleinere Unternehmen sehen sich häufig mit deutlich schlechteren Bankkonditionen konfrontiert als große Institute.

Rund 226 Milliarden Dollar der tatsächlichen Nutzung entfallen heute auf Unternehmens-zu-Unternehmens-Transfers. Damit ist B2B die mit Abstand größte Stablecoin-Kategorie in der Realwirtschaft.

Diese Zahl wächst schnell, da das Problem, das sie adressiert, gut verstanden wird. Weniger Intermediäre und 24/7-Abwicklungsschienen liefern messbare Einsparungen für Unternehmen.

Wie Analyst @WorldOfMercek feststellte, bewegen sich traditionelle Finanzwelt und Blockchain-Schienen „nicht mehr in völlig getrennten Welten". Banken übernehmen aktiv Krypto-Infrastruktur, da die betrieblichen Vorteile schwer zu ignorieren sind.

Das alte Narrativ „Krypto gegen Banken" hat einer stetigen Konvergenz Platz gemacht. Finanzinstitute integrieren Stablecoin-Schienen aus praktischen, gut dokumentierten wirtschaftlichen Gründen.

Der Großteil der 35 Billionen Dollar jährlichen Volumens stammt nach wie vor aus Handel, DeFi und Börsenabwicklung. Die Nutzung in der Realwirtschaft mit 390 Milliarden Dollar liegt knapp über 1 % dieses Gesamtbetrags. Schienen werden immer gebaut, bevor die Bevölkerung vollständig auf deren Nutzung umsteigt.

Asien führt bei der tatsächlichen Nutzung, während die Integration die größte Hürde bleibt

Geografische Daten zeigen, dass Asien dem Westen bei der praktischen Stablecoin-Nutzung voraus ist. Singapur, Hongkong und Japan machen einen großen Anteil der realen Transaktionen aus.

Westliche Märkte verbringen mehr Zeit damit, Potenziale zu diskutieren, als Stablecoins aktiv in großem Maßstab einzusetzen. Asien setzt sie bereits dort ein, wo sie Zahlungs- und Geschäftsprobleme direkt lösen.

Die Einzelhandelsnutzung wächst, obwohl sie einen kleineren Teil des Gesamtmarkts ausmacht. Verbraucherzahlungen und tägliche Kartenausgaben sind noch nicht das führende Thema.

Diese Kategorie wird sich wahrscheinlich ausweiten, sobald sich die Schienen tiefer in bestehende Zahlungssysteme integrieren. Den meisten Nutzern kommt es auf Geschwindigkeit, Kosten und Zuverlässigkeit an – nicht darauf, welche Infrastruktur ihr Geld bewegt.

Der eigentliche Engpass heute ist nicht die Technologie – sie funktioniert bereits. Bankkonnektivität, Zugang zu Zahlungsnetzwerken, regulatorische Klarheit und institutionelles Vertrauen sind die verbleibenden echten Lücken. Diese Barrieren werden kleiner, je mehr traditionelle Akteure in den Bereich eintreten.

Stablecoins verdrängen das Finanzsystem nicht in einem schnellen Zeitrahmen. Stattdessen werden sie konsequent und still im Laufe der Zeit in dieses integriert.

Dieser Prozess wirkt tendenziell langsam, bis er für Außenstehende plötzlich unvermeidlich erscheint. Das folgenreichste Kapitel der Stablecoin-Geschichte liegt wahrscheinlich noch vor uns.

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