Der CLARITY Act nimmt eine neue Wendung und bringt erneute Klarheit in die Stablecoin-Regulierung. Das neue Update im Kryptowährung Gesetz zielt darauf ab, eine Lücke zu schließen, die der frühere GENIUS Act hinterlassen hat. Die neuen Regeln konzentrieren sich darauf, wie Stablecoin-bezogene Belohnungen und Renditen gehandhabt werden.
Laut dem neuesten Forbes-Bericht zu Stablecoin-Nachrichten haben sich US-Senatoren auf einen neuen Vorschlag im CLARITY Act geeinigt. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben eine Einigung über den Umgang mit Stablecoin-Renditen erzielt.
CLARITY Act Update | Quelle: Forbes-Bericht
Bemerkenswert ist, dass die überarbeitete Formulierung klar feststellt, dass Belohnungen weder einer traditionellen Bankeinlage ähneln noch wie Zinsen funktionieren dürfen. Dieser Schritt zielt darauf ab, regulatorische Lücken zu schließen und Plattformen daran zu hindern, unter verschiedenen Bezeichnungen zinsähnliche Renditen anzubieten. Dies bringt mehr Klarheit und Konsistenz auf den Stablecoin-Markt.
Es ist auch erwähnenswert, dass das neue Stablecoin-Gesetz darauf abzielt, eine Lücke im früheren GENIUS Act zu schließen. Der GENIUS Act verbot Stablecoin-Emittenten, direkt Zinsen zu zahlen. Er adressierte jedoch nicht vollständig, wie Börsen oder verbundene Plattformen Belohnungen anbieten könnten, die im Sekundärmarkt effektiv wie Rendite wirken.
Genau diese Unklarheit soll der neueste Stablecoin-Renditevorschlag beseitigen. Nach der neuen Formulierung werden alle Belohnungen, die von betroffenen Unternehmen angeboten werden, eingeschränkt, wenn sie wie Einlagenzinsen funktionieren. Gleichzeitig erlaubt das Gesetz weiterhin echte plattformbasierte Belohnungen, wie Anreize für Nutzung oder Aktivität. Diese dürfen jedoch nicht die Grenze zu zinsähnlichen Renditen überschreiten.
Es ist erwähnenswert, dass die neue Stablecoin-Einigung eines der größten Hindernisse für den Fortschritt des CLARITY Act beseitigt. Sie könnte die Debatte rund um den Stablecoin-Renditevorschlag beilegen.
Jedoch müssen noch wichtige Bereiche angegangen werden. Diese Themen umfassen Tokenisierung, Schutzmaßnahmen für dezentralisierte Finanzen (DeFi) und Schutzmaßnahmen für Softwareentwickler. Der Vorsitzende des Senatsbankenausschusses, Tim Scott, erklärte, dass das Kryptowährung Gesetz die vollständige Unterstützung der Republikaner benötige, bevor es voranschreiten könne.
Branchenexperten sehen diese Entwicklung als einen entscheidenden Schritt. Summer Mersinger, CEO der Blockchain Association, lobte die Senatoren Tillis und Alsobrooks für das Erreichen der Einigung. Sie stellte fest, dass die Lösung des Stablecoin-Renditeproblems dazu beitragen könnte, das Gesetz näher an die Verabschiedung zu bringen.
Mersinger betonte auch, dass die USA eine starke Chance haben, sich als globale Führungsmacht in der Kryptoregulierung zu positionieren. Sie fügte jedoch hinzu, dass dies nur mit dem Fortschritt des CLARITY Act möglich sein könnte. Ein Ausschuss-Markup, bei dem das Gesetz überprüft und geändert wird, wird derzeit voraussichtlich im Mai stattfinden.
Eine weitere bedeutende Persönlichkeit, die reagierte, ist Faryar Shirzad, Chief Policy Officer von Coinbase. Er bemerkte: „Die Möglichkeit für Amerikaner, Belohnungen zu verdienen, basierend auf der tatsächlichen Nutzung von Krypto-Plattformen und -Netzwerken."
Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, schloss sich dieser Aussage an. Er erklärte, dass ein Großteil der früheren Debatte auf „wahrgenommenen Risiken" basierte und nicht darauf, wie Kryptosysteme tatsächlich funktionieren. Er fügte hinzu, dass die Zulassung aktivitätsbasierter Belohnungen konsistent mit dem ist, was selbst Banklobbyisten ursprünglich unterstützt hatten.
Der Beitrag CLARITY Act behebt GENIUS Act-Schlupfloch bei Stablecoin-Renditen erschien zuerst auf The Coin Republic.


