PANews berichtete am 17. März, dass laut New Daily die Financial Supervisory Service (FSS), der koreanische Zolldienst, die Credit Finance Association und neun Kreditkartenunternehmen in Südkorea eine „Öffentlich-Private Partnerschaftsvereinbarung zur Blockierung transnationaler krimineller Mittel" unterzeichnet haben. Dieser Plan zielt darauf ab, die Finanzierungskette für Telefonbetrug und Verbrechen im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten an ihrer Quelle zu unterbrechen, indem Details zur Kreditkartennutzung im Ausland und Einwanderungsunterlagen analysiert werden. Zuvor konnte der koreanische Zolldienst aufgrund von Informationslücken zwischen den Institutionen, obwohl er Einwanderungsdaten besaß, abnormale Ausgaben im Ausland nicht in Echtzeit überwachen, während Kreditkartenunternehmen zwar Zahlungsdaten hatten, aber keine Informationen über die Zollabfertigungsaktivitäten der Karteninhaber besaßen. Unter dem neuen Mechanismus wird der koreanische Zolldienst den Kreditkartenunternehmen Informationen über Hochrisikotransaktionen zur Verfügung stellen, während die Financial Supervisory Service Richtlinien formulieren wird, die Kreditkartenunternehmen ermächtigen, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, wie z. B. die direkte Aussetzung von Transaktionen bei Feststellung von Anomalien.
Lee Chan-jin, Leiter der Financial Supervisory Service von Südkorea, erklärte, dass dieser Schritt die Einrichtung eines routinemäßigen Überwachungssystems in Südkorea bedeutet, um den Abfluss von kriminellen Erlösen ins Ausland an ihrer Quelle zu verhindern. Das System wird sich auf die präzise Ausrichtung auf „Währungsumtausch"-Aktivitäten konzentrieren, die die Nutzung von Kreditkarten im Ausland zur Abhebung von Bargeld an Geldautomaten im Ausland und die Geldwäsche durch Kryptowährungen umfassen.

